Aktuelles

 

 Hufenweg: Kanalbaumaßnahme beendet

Nachdem die umfassenden Bauarbeiten am Hauptkanal bereits vor Monaten ihr Ende fanden, konnte die Baufirma nun auch die punktuellen Restarbeiten im Hufenweg abschließen. Die Straße ist komplett geräumt, das Abwasser kann wieder ungehindert Richtung Kläranlage fließen. Die Firma wendet sich nun mit vollem Einsatz den Bauarbeiten in der Wunderschen Koppel zu. (23.08.2018)

Neue Besuchsadresse

Ab sofort finden Sie den AZV in neuen Büroräumen in der Gasstraße 2, Erdgeschoss (Eckgebäude Gasstraße/Bahnhofstraße). Über den Hof besteht ein ebenerdiger Zugang.

Grund für den Umzug in das Nachbargebäude ist der Platzbedarf des Bauamtes. Es handelt sich also um eine "behördliche Eigenbedarfskündigung". (22.03.2018)

Kanalbaumaßnahme im Gebiet der Wunderschen Koppel

Der AZV Preetz-Stadt und -Land plant die Sanierung bzw. Erneuerung der öffentlichen Regen- und Schmutzwasserkanalisationen im Bereich der Wunderschen Koppel. Neben der Erneuerung kompletter Haltungen in offener Bauweise in der Albert-Einstein-Straße, Justus-von-Liebig-Straße und Otto-Hahn-Straße werden weiterhin im Bereich der Wunderschen Koppel punktuelle Sanierungen an den Haupt- und Anschlusskanälen durchgeführt. Ein weiterer Bestandteil der Ausschreibung stellt die Erneuerung von Regenwasserkanälen in der Justus-von-Liebig-Straße im Berstlining-Verfahren dar. Abschließend werden im genannten Gebiet auch Sanierungen von Innen ausgeführt. Dabei handelt es sich um Fräsarbeiten und das Setzen von Edelstahlmanschetten.

Die Maßnahme befindet sich zurzeit in der Ausschreibungsphase und wird voraussichtlich Anfang April beginnen. Dabei ist es der ausführenden Firma überlassen, in welcher Reihenfolge die einzelnen Arbeiten ausgeführt werden. (15.03.2018)

 
Regenwassergebühr sinkt - Schmutzwassergebühr bleibt konstant

Umstellung des Flächenmaßstabes ermöglicht Gebührensenkung bei Niederschlagswasser

In der Stadt Preetz bemisst sich die Höhe der Regenwassergebühr nach der versiegelten Grundstücksfläche, von der das Regenwasser in die Kanalisation gelangt. Seit dem 1.1.2018 ist diese Fläche durch den Abwasserzweckverband Preetz-Stadt und -Land (AZV) für alle Grundstücke quadratmetergenau berechnet worden. Während eine Abrechnung der Grundstücke in den Vorjahren in Einheiten á 50m² erfolgte, wurden alle Grundstückseigentümer im vergangenen Jahr aufgefordert, aktuelle Angaben zur Grundstücksversiegelung zu machen.


Viele Bürgerinnen und Bürger taten sich schwer mit dieser Aufgabe. Doch die Arbeit hat sich gelohnt: Seit der letzten Er-hebung vor rd. 20 Jahren kamen große Flächen hinzu, denn viele Carports sind seither entstanden, Grundstückszufahrten wurden gepflastert und Terrassen überdacht. All diese Versie-gelungen fließen jetzt in die Gebührenberechnung mit ein.
Die Verbandsversammlung des AZV beschloss am 19.12.2017 daher einstimmig die Senkung der Niederschlagswassergebühr von zuvor (umgerechnet) 60 Cent auf nun 45 Cent je Quadratmeter und Jahr. Diese deutliche Senkung ist sowohl auf den genaueren Abrechnungsmaßstab als auch auf den Umstand zurückzuführen, dass der AZV die Flächenerhebung sehr kostengünstig in Eigenleistung vorgenommen hat.


Die Schmutzwassergebühr bleibt nunmehr im zehnten Jahr konstant bei 3,07 / m³. Dies ist bemerkenswert, weil es im vergangenen Jahr mehrfach zu unerlaubten Einleitungen (z.B. Kraftstoffe, Farben oder Gülle) in das Kanalnetz gekommen ist. Die Kosten für die Beseitigung der dadurch im Kanal und auf der Kläranlage entstandenen Störungen sind erheblich. Teilweise konnten die Einleitungen bis auf das Grundstück zurückverfolgt werden. Der AZV stellt bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Einleitung grundsätzlich Strafanzeige und stellt die Störungsbeseitigungskosten dem Verursacher in Rechnung.


In jüngster Zeit kommt es im Kanalnetz vermehrt zu Betriebsstörungen aufgrund von Textilstoffen: Insbesondere Feuchttücher bringen die Pumpwerke zum Stillstand, da sie sich nicht wie Toilettenpapier auflösen, sondern die Kanalisation blockieren können. Sie gehören keinesfalls in die Toilette, sondern sind unbedingt über den Hausmüll zu entsorgen.


Da im vergangenen Jahr sogar Unterwäsche und ganze Handtücher aus den Abwasserpumpen entfernt werden mussten, weist der AZV ausdrücklich darauf hin: „Eine Toilette ist kein Mülleimer“ und appelliert an ein verantwortungsvolles Handeln aller Mitbürgerinnen und Mitbürger im Sinne einer stets funktionierenden Abwasserentsorgung. (04.01.2018)

Kanalerneuerungs- und -sanierungsarbeiten im Hufenweg

Im Hufenweg sind die Kanalbauarbeiten weitgehend abgeschlossen. Allerdings wurden die für den 30. November 2017 vorgesehenen Asphaltierungsarbeiten des Hufenwegs durch die unerwartet niedriegen Temperaturen verhindert. Sie sollen am Montag, den 4. Dezember 2017 nachgeholt werden. Für diesen Tag wurden deutlich höhere Temperaturen vorausgesagt. Nach diesem Termin wird die Vollsperrung aufgehoben. Anschließend wird es dann nur noch punktuelle Sanierungsstellen in Höhe des Hebbelplatzes geben, welche lediglich Fahrbahnverengungen auf eine Spur erfordern. Die Kanalbauerbeiten in der Straße Kleine Hufe werden größtenteils erst nach dem Jahreswechsel erfolgen, um die Anlieger nicht über die Feiertage mit einer offenen Baugrube zu belasten. (30.11.2017)

Erklärung zum Niederschlagswasser - Nachmeldungen

Für die Neuberechnung der Niederschlagswassergebühr benötigt der AZV aktuelle und detaillierte Angaben zu den Entwässerungseinrichtungen auf den privaten Grundstücken. Bis heute sind noch nicht alle Meldungen eingegangen. Viele Bürger haben keinen oder nur einen leeren (!) Bogen zurückgesandt, andere haben darauf verwiesen, dass sich nichts an den Verhältnissen geändert habe. Dass dies keinesfalls ausreichend ist, erschließt sich manchem erst auf den zweiten Blick: Die benötigten Angaben gehen über die vor 20 Jahren abgefragten Daten hinaus. Insbesondere ist dabei auch von Interesse, ob eine Drainage - also eine Ringleitung um das Gebäudefundament zur Ableitung von Grundwasser - vorhanden ist. Für den Fall, dass der Erhebungsbogen "verlegt" wurde oder "auf dem Postweg verloren ging", ist dieser hier noch einmal zum Herunterladen zu finden.

Kanalerneuerungs- und -sanierungsarbeiten im Hufenweg

Die Bauarbeiten im Hufenweg schreiten zügig voran und liegen - trotz z. T. widriger Wetterbedingungen (Dauerregen mit erheblichen Niederschlagsmengen) - voll im Plan.

Nach Abschluss der Kanalerneuerung im östliche Teil zwischen Kleine Hufe und Fachmarktzentrum sind noch zwei Sanierungsstellen im Westteil des Hufenweges (Höhe Hebbelplatz) zu bewältigen. Auch hier wird eine Vollsperrung unvermeidlich sein. Der Bauzeitenplan sieht eine Freigabe des gesamten Hufenweges für den 9. Dezember 2017 vor. Bis zum Weihnachtsfest sind dann die Arbeiten in der Kleinen Hufe zu erledigen, so dass die gesamte Maßnahme zum Jahresende ihren Abschluss finden wird. (19.10.2017)

Kanalerneuerungs- und -sanierungsarbeiten im Hufenweg

Im Rahmen einer flächendeckenden Kanaluntersuchung im Gebiet der Finnenhaussiedlung in Preetz wurden erhebliche Mängel an den Abwasserkanälen im Hufenweg festgestellt. In diesem Bereich wurden neben den Hauptkanälen auch die Regenwasser- und Mischwasser-Anschlusskanäle sowie die Anschlusskanäle der Straßenentwässerung untersucht und ein Kanalsanierungskonzept ausgearbeitet.

Als Maßnahme plant der AZV die Erneuerung der öffentlichen Mischwasserkanalisation von Hausnummer 26 bis 42 sowie zwei Haltungen (eine „Haltung“ nennt man eine Kanallänge zwischen zwei Schächten) im Bereich der Kleinen Hufe. Weiter werden in den genannten Bereichen zwei Mischwasserkanäle punktuell saniert. Die Sanierungen bzw. Erneuerungen erfolgen in offener Bauweise. Auch die Anschlussleitungen werden größtenteils erneuert.

Mit der Ausführung der Baumaßnahme soll am 17. Juli 2017 begonnen werden. Die Arbeiten sollen Mitte Dezember 2017 abgeschlossen sein.

Die Kanäle im Hufenweg liegen in Fahrbahnmitte, sodass nicht ausreichend Restfahrbreite zur halbseitigen Verkehrsführung besteht. Die Arbeiten an Haupt- und Anschlusskanälen werden daher unter abschnittsweiser Vollsperrung ausgeführt. Der Fuß- und Radverkehr wird voraussichtlich die Baustelle sicher passieren können.

Die Sperrung gilt auch für den Busverkehr. Die VKP wird eine Ersatzroute mit den notwendigen Ersatzbushaltestellen ausführen, die voraussichtlich über die Straßen Hinter dem Kirchhof, Haselbusch, Lindenstraße und Wilhelm-Raabe-Straße führen wird.  (10.07.2017)

 
Kanalerneuerungs- und -sanierungsarbeiten in der Platenstraße

Ende Mai haben die notwendigen Kanalarbeiten in der Platenstraße begonnen. Zurzeit werden drei Haltungen (eine „Haltung“ nennt man eine Kanallänge zwischen zwei Schächten) des Regenwasserkanals erneuert. Neben der Vorflutstrecke (Kanal zur Ableitung des Regenwassers in den „Vorfluter“, also das Gewässer) von der Platenstraße durch den Mühlenaupark bis hinunter zur Mühlenau betrifft das eine Haltung vor Haus 13 bzw. 4. Nach Abschluss dieser Erneuerung erfolgen dann etwa ab Juli diverse punktuelle Sanierungsarbeiten in der Platenstraße und Wilhelminenstraße. Soweit Sie von den Maßnahmen betroffen sein sollten, wird sich die bauausführende Firma bei Ihnen melden, um ggf. auftretende Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten. Sollten Sie Rückfragen zu der Maßnahme haben, gibt Ihnen auch der Technische Leiter des AZV, Herr Hüneke, unter der Rufnummer 04342 – 303 253 Auskunft.  (01.06.2017) 

Erklärung zum Niederschlagswasser - was muss ich angeben?

Für denjenigen, der sich nicht täglich mit seiner Grundstücksentwässerung beschäftigt (und wer tut das schon?), können die Fragen des AZV zur Niederschlagswasserentwässerung fast so schwierig sein, wie die jährliche Einkommensteuererklärung. Daher finden Sie hier ein paar Hinweise, welche einen Teil der auftretenden Fragen zu beantworten helfen.

  • Welche Flächen sind anzugeben?
    Hier finden Sie eine Übersicht.
     
  • Ich habe ein Schrägdach. Wie berechne ich die maßgebliche Fläche?
    Sie berechnen nicht die gesamte Dachfläche, sondern lediglich die Grundfläche des Gebäudes zzgl. eines evtl. vorhandenen Dachüberstandes. Haben Sie beispielsweise ein 6m breites und 10 m tiefes Haus und steht das Dach einschließlich Dachrinne an jeder Seite 50 cm über, so beträgt die anzugebende Fläche 7 m x 11 m = 77 m²).

  • Ich habe eine Zisterne / einen Wasserspeicher. Das Wasser verwende ich für die Gartenbewässerung. Muss ich die Flächen angeben, die dort angeschlossen sind?
    Sofern die Zisterne / der Wasserspeicher einen Überlauf hat, der an den Kanal angeschlossen ist, sind die Flächen anzugeben.
     
  • Muss ich die Fläche meines Gartenhauses auch angeben?
    Sofern das Regenwasser vom Dach des Gartenhauses in der Kanalisation landet, ist die Fläche als angeschlossen zu benennen, auch wenn eine Regentonne existiert. Besteht aber keine Verbindung zum Kanal, gilt die Fläche als nicht angeschlossen. Als solche ist sie allerdings im zweiten Teil des Erhebungsbogens auch anzugeben.
     
  • Ich weiß gar nicht, wie ich die Flächen ermitteln soll. Kann der AZV nicht vorbeikommen und alles ausmessen?
    Leider verfügt der AZV nicht über so viel Personal, dass dies bei rund 5.000 Grundstückseigentümern möglich wäre. Ähnlich, wie bei einer Steuererklärung müssen Sie sich Hilfe von dritter Seite holen: Kinder, Enkel oder Nachbarn können in der Regel helfen. Klappt auch das nicht, bleibt noch der Weg über ein Ingenieurbüro. Das ist allerdings mit Kosten verbunden.
     
  • Wie wird ein Gründach berechnet?
    Ein Gründach ist mit der gesamten Fläche wie ein normales Dach anzugeben. Insbesondere bei Starkregen - also in den Situationen, in welchen der Regenwasserkanal besonders stark beansprucht wird - hat ein Gründach kaum mengenmindernde Wirkung und ist daher auch voll gebührenpflichtig.

    (02.05.2017)
     
Flächenmaßstab bei der Regenwassergebühr ändert sich

Zum 01.01.2018 wird der AZV den Maßstab für die Berechnung der Niederschlagswassergebühr von derzeit 50 m²-Einheiten auf eine quadratmetergenaue Berechnung umstellen. Damit wird die Gebührenberechnung gerechter: Einem Grundstückseigentümer, der beispielsweise eine befestigte Fläche von 123 m² an den Kanal angeschlossen hat, werden derzeit 150 m² berechnet, zukünftig werden es nur noch 123 m² sein. Diese Umstellung wird möglich, weil der AZV inzwischen alle Flächen im privaten und auch im öffentlichen Bereich quadratmeterscharf erfasst.

Die Umstellung setzt allerdings eine Überprüfung der angeschlossenen Flächen voraus. In einer Stichprobe hatte der AZV nämlich festgestellt, dass die tatsächlich an den Kanal angeschlossenen Flächen vielfach deutlich von den gemeldeten Flächen abweichen. Denn obwohl jeder Grundstückseigentümer gemäß § 12 Abs. 2 der Beitrags- und Gebührensatzung Niederschlagswasser verpflichtet ist, dem AZV Änderungen der angeschlossenen Flächen unverzüglich mitzuteilen, ist dies in der Vergangenheit offenbar in vielen Fällen unterblieben. Dadurch entstehen Ungerechtigkeiten, die nun beseitigt werden sollen.

In einem ersten Schritt werden alle Grundstückseigentümer im Stadtgebiet Preetz aufgefordert, die angeschlossenen Flächen für ihr Grundstück mitzuteilen. Dazu versendet der AZV bis Ende April rund 4.500 Erhebungsbögen mit einer Rücksendefrist bis Ende Mai. Die so erhaltenen Angaben dienen dann als Bemessungsgrundlage für die Niederschlagswassergebühr ab dem 01.01.2018. Bei unterlassener oder verspäteter Rückmeldung behält sich der AZV allerdings eine rückwirkende Anpassung für die vergangenen vier Jahre vor.

In einem weiteren Schritt wird der AZV die gemeldeten Flächen – z. B. durch Luftbildauswertungen und/oder Ortsbesichtigungen – auf Schlüssigkeit überprüfen. Sollten dabei Abweichungen zu den von den Grundeigentümern gemachten Angaben festgestellt werden, ist auch hier eine rückwirkende Änderung geplant.

Durch die Umstellung des Flächenmaßstabes sollen nicht mehr Gebühren erhoben werden, sondern der bestehende Gebührenbedarf gerechter auf die Nutzer der abwassertechnischen Anlagen verteilt werden.

Für Rückfragen zu diesem Thema steht Ihnen der technische Leiter des AZV, Herr Holger Hüneke, unter der Rufnummer 04342 – 303 253 ab dem 8. Mai gern zur Verfügung. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass es nach Versendung der Fragebögen zeitweilig zu terminlichen Engpässen in der Beantwortung Ihrer Fragen kommen kann, da eine sehr große Anzahl von Eigentümern von dieser Aktion betroffen sein wird.
(20.04.2017)

Kanalsanierung mittels Inliner-Verfahren

Nicht alle Abwasserkanäle lassen sich wirtschaftlich in offener Baugrube erneuern. In der Straße An der Mühlenau liegt der Schmutzwasserkanal so dicht an den Gebäuden, dass eine Erneuerung in klassischer Bauweise sehr aufwändig geworden wäre. Aus diesem Grund hat sich der AZV zum Einziehen eines "Kanals im Kanal" mittels Inliner entschieden. Diese deutlich günstigere Maßnahme verlängert die Lebensdauer des Kanals deutlich und erzeugt einen weit geringeren Investitionsaufwand als eine vollständige Erneuerung der Leitung.

Am 19. Dezember 2016 wurde durch die ServTec GmbH - ein Unternehmen von Hamburg Wasser - der erste von zwei sich überlappenden Schläuchen eingezogen. Der zweite Inliner folgt einen Tag später. Dabei wird der vorkonfektionierte Schlauch mit einem Zwei-Komponenten-Harz getränkt und in den Kanal eingeführt. Sodann wird ein Stützschlauch mit heißem Wasser in den Inliner eingeführt. Dieser Stützschlauch hat zwei Funktionen: Er presst den Inliner mittels Wasserdruck von innen an die Rohrwandung. Die hohe Wassertemperatur führt zu einem raschen Aushärten des Liners. Nach zwei Stunden des Aushärtens kann der Stützschlauch entleert und wieder entfernt werden. Nun müssen lediglich die Hausanschlüsse in diesem Kanalabschnitt von innen ferngesteuert wieder geöffnet werden - schon kann der Kanal wieder in Betrieb genommen werden.
(19.12.2016)

 
Verbandsversammlung entscheidet: Auch im 9. Jahr gleiche Schmutzwassergebühr

Auf ihrer Dezember-Sitzung am 12.12.2016 hat sich die Verbandsversammlung mit einstimmigem Beschluss dafür entschieden, die seit 2009 geltende Schmutzwassergebühr auch in 2017 nicht zu erhöhen. Damit gilt die Abwassergebühr in Höhe von 3,07 Euro nun neun Jahre lang unverändert. Auch die Niederschlagswassergebühr bleibt in 2017 konstant:

 

Der Gebührenbedarfskalkulation liegt ein Wirtschaftsplan zugrunde, welcher Investitionen in Höhe von rd. 1,2 Mio Euro vorsieht. Gleichzeitig sinkt die Schuldenlast: Die Kreditzinsen reduzieren sich um mehr als ein Drittel, da zum Jahresschluss 2016 ein weiterer Kredit in Höhe von rd. 580.000 Euro aus den laufend erwirtschafteten Finanzmitteln getilgt werden kann. Die konsequente Entschuldung des AZV nimmt damit ihren Fortgang. Nach heutiger Planung wird die Schuldsumme in 2022 auf unter 400.000 Euro gesunken und in 2029 alle Schulden des Verbandes getilgt sein. Die eingesparten Kreditzinsen entlasten auf diese Weise die Gebühr. Eine Darstellung der Kreditentwicklung des AZV finden Sie hier.
(15.12.2017)

 
Erste Erfolge bei der Anschlussüberprüfung durch Nebelaktion

Die Suche nach unerlaubten Einleitungen von Regenwasser in die Schmutzwasserkanalisation zeigt erste Erfolge: Bis heute haben die Mitarbeiter des AZV in 26 Fällen Fehleinleitungen festgestellt.

Die betreffenden Grundstückseigentümer wurden zum ordnungsgemäßen Umbau ihrer Grundstücksentwässerungsanlage aufgefordert. In 19 Fällen ist die bauliche Anpassung bereits erfolgt, die übrigen Fälle befinden sich noch in der Umsetzungsphase. Die Aktion wird in 2017 fortgesetzt, um eine weitere Entlastung der Verbandskläranlage von unnötig  zugeleitetem Niederschlagswasser zu erreichen. (15.12.2017)

 
Nebelaktion im Verbandsgebiet

Im Dezember 2015 beschloss die Verbandsversammlung, dass sich der AZV in diesem Jahr verstärkt der Überprüfung der an das Kanalnetz angeschlossenen befestigten Flächen widmet. Das betrifft einerseits den Vergleich der angeschlossen Flächen – dazu zählen Dachflächen ebenso wie Terrassen, Wege und Carports – mit den angemeldeten Flächengrößen, die ja Maßstab für die Höhe der Niederschlagswassergebühr sind.

Zum anderen ist zu prüfen, ob und in welchem Umfang Fehlanschlüsse bestehen – also Flächen nicht an den Niederschlagswasserkanal, sondern an den Schmutzwasserkanal angeschlossen sind.  Solche Fehlanschlüsse verursachen hohe Kosten, da das Niederschlagswasser wie Schmutzwasser der Kläranlage zugeleitet wird und dort unnötiger Weise den gesamten Reinigungsprozess durchläuft. 

Zu diesem Zweck werden die Mitarbeiter des AZV ab dem 29. Februar 2016 künstlich erzeugten Nebel in die Schmutzwasserkanäle leiten. Tritt der Nebel dann beispielsweise aus den Regenrinnen der Häuser aus, ist dies ein eindeutiger Hinweis auf einen Fehlanschluss. Der verwendete Nebel ist ungefährlich und dient lediglich dem optischen Hinweis auf die Verbindung zum Schmutzwasserkanal.

Beginnen werden die Mitarbeiter im Bereich Wakendorf. Sollten Sie dort also entsprechende Nebelentwicklung feststellen, achten Sie auf die Betriebsfahrzeuge des AZV – sind unsere Mitarbeiter vor Ort, hat alles seine Ordnung…
(25.02.2016)

 

Gebühren bleiben auch in 2016 unverändert

Auf ihrer 27. Sitzung hat die Verbandsversammlung des AZV am 15. Dezember 2015 beschlossen, die Gebühren für die Schmutz- und Niederschlagswasserbeseitigung erneut nicht zu erhöhen.

Damit beträgt die Schmutzwassergebühr nunmehr im 8. Jahr konstant 3,07 Euro je m³ Frischwasserverbrauch, die Niederschlagswassergebühr ist mit 29,87 Euro je 50 m² befestigter Grundstücksfläche seit sieben Jahren konstant. Eine Übersicht über die Entwicklung der Gebühren finden sie hier: Klick!

Für 2017 wurde ein neuer Gebührenmaßstab für die Niederschlagswassergebühr beschlossen, um die Gebührenerhebung noch gerechter zu gestalten. Zudem wird sich der AZV im kommenden Jahr schwerpunktmäßig der Ermittlung von unzulässigen oder nicht korrekt angegebenen Einleitungen widmen. Zum einen sollen dabei die angeschlossenen Flächen überprüft werden, zum anderen sollen Falscheinleiter identifiziert werden. Diese Maßnahmen dienen ebenfalls der gerechteren Gebührenverteilung und der Kostenminderung, da erhöhte Fremdwasseranteile den Prozess der Abwasserreinigung unnötig verteuern. (17.12.2015)

 
Neuer Verbandsvorsteher gewählt

Im Rahmen ihrer 27. Sitzung hat die Verbandsversammlung des AZV Preetz einen neuen Vorsitzenden, welcher gemäß Verbandssatzung gleichzeitig Verbandsvorsteher ist, gewählt: Einstimmig wurde Björn Demmin, amtierender Bürgermeister der Stadt Preetz, zum Nachfolger von Wolfgang Schneider bestimmt. Unmittelbar nach seiner Wahl übernahm der neue Verbandsvorsteher die Leitung der Sitzung und des Verbandes. 

Sie erreichen den Verbandsvorsteher in allen übergeordneten Belangen von besonderer Wichtigkeit unter folgenden Rufnummern:

Telefon: (0 43 42) 303 - 211
Telefax:  (0 43 42) 303 - 4 - 211
 
Kanalsanierungsarbeiten in der Mühlenstraße

Nach der im Frühjahr durchgeführten Sofortmaßnahme haben Anfang August die umfangreichen Kanalsanierungsarbeiten in der Mühlenstraße und der Straße An der Mühlenau begonnen. Die Arbeiten in der Straße An der Mühlenau konnten planmäßig innerhalb von zwei Wochen fertig gestellt werden, so dass die Straßensperrung auf einen kurzen Zeitraum beschränkt war. Die Arbeiten in der Mühlenstraße vor der Sparkasse zur Straße Garnkorb gestalten sich aufgrund zahlreicher vorhandener Versorgungsleitung im Untergrund äußerst schwierig und gleichen mehr archäologischen Ausgrabungen als einer Kanalbaumaßnahme.

Ab Ende September sollen daher parallel die Sanierungsarbeiten im Kreuzungsbereich der Schwentinestraße / Mühlenstraße beginnen. Anschließend folgt dann der Abschnitt der Mühlenstraße zwischen der Straße An der Mühlenau und der Raiffeisenstraße. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Dezember abgeschlossen werden können. Für die Beeinträchtigungen bittet der Abwasserzweckverband Preetz-Stadt und -Land um Verständnis.
(17.09.2015)

 
Achtung Falle: Warnung vor unlauterem Geschäftsgebaren

Der AZV weist auf eine offenbar wieder neu auftretende Masche von dubiosen "Werbefirmen" hin: Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen werden Gewerbekunden fernmündlich oder per FAX gebeten, ihre Anzeige in der Informationsbroschüre der Stadt Preetz zu "verlängern". Geht der Kunde auf die Aufforderung ein, wird ihm ein Vertrag zur Unterzeichnung zugesandt, welcher eine Serie von Anzeigen in der "ihm bekannten Bürger-Info" beinhaltet. Dabei wird die letzte Anzeige - offenbar aus der Preetzer Informationsbroschüre herauskopiert - zur Überprüfung vorgelegt. In Wirklichkeit hat diese Anzeige dann überhaupt nichts mit der bekannten Informationsbroschüre zu tun, sondern begründet bei Unterzeichnung einen teuren Vertrag mit langen Kündigungsfristen.

Zurzeit plant die Stadt übrigens keine Neuauflage ihrer Informationsbroschüre. Im Zweifel kann man sich durch eine Nachfrage im Bürgerbüro über den nächsten Erscheinungstermin der Broschüre informieren (Tel. 04342 - 303 91).
(10.03.2015)
 

Kanalbauarbeiten in der Mühlenstraße

Im Rahmen einer Kamerauntersuchung der Schmutz- und Regenwasserkanäle im Bereich der Mühlenstraße in Preetz wurden in Höhe der Einmündung ´An der Mühlenau´ Ecke Garnkorb-Parkplatz schwere Kanalschäden festgestellt, die eine sofortige Reparatur erfordern. Um einen möglichen Kanalzusammenbruch und den damit verbundenen Straßeneinbruch zu verhindern, muss auf ca. 10 m Länge der Regenwasserkanal komplett erneuert werden. Mit den Bauarbeiten wird am 17. Februar begonnen; diese werden, je nach Witterung, ca. 2 Wochen andauern. Die Mühlenstraße wird in diesem Bereich voll gesperrt. Die Erreichbarkeit des Garnkorb-Parkplatzes bleibt wie gewohnt bestehen. Die Erreichbarkeit der Einrichtungen in der Straße ´An der Mühlenau´ ist für den Zeitraum der Vollsperrung nur über den Hufenweg gewährleistet. Für die Beeinträchtigungen bittet der Abwasserzweckverband Preetz-Stadt und -Land um Verständnis. Die Anlieger werden von der Reparatur nicht beeinträchtigt.
(16.02.2015)

 

Gebühren bleiben auch in 2015 unverändert

Auf ihrer 25. Sitzung hat die Verbandsversammlung des AZV am 4. Dezember 2014 beschlossen, die Gebühren für die Schmutz- und Niederschlagswasserbeseitigung auch für 2015 nicht zu erhöhen.

Damit beträgt die Schmutzwassergebühr nunmehr im 7. Jahr konstant 3,07 Euro je m³ Frischwasserverbrauch, die Niederschlagswassergebühr ist mit 29,87 Euro je 50 m² befestigter Grundstücksfläche seit sechs Jahren konstant.

Das vollständige Protokoll des öffentlichen Teils der 25. Sitzung finden Sie hier.

Einen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung des Verbandes seit seiner Gründung bieten wir Ihnen hier an. (09.12.2014)

 

Tag der offenen Tür

Am Sonnabend, den 20. September 2014 findet ein Tag der offenen Tür auf der Verbandskläranlage statt. In der Zeit von 10 bis 15 Uhr haben alle interessierten Bürger die Möglichkeit, sich mit der Technik der Kanalreinigung und -untersuchung sowie der Abwasserreinigung vertraut zu machen. Neben einem TV-Kamera-Fahrzeug der Hamburger Stadtentwässerung (HSE) wird auch ein Hochdruck-Spülfahrzeug der HSE zu bestaunen sein. Um die Funktionsweise der Kanalreinigung sichtbar zu machen, werden die Hamburger Verbandspartner einen gläsernen Kanal aufbauen, der Einblicke in Reinigungsvorgänge ermöglicht, die sonst im Verborgenen geschehen.

Zudem wird u. a. die neu errichtete Mikrogasturbine (MGT) zu besichtigen sein. Diese vor wenigen Wochen in Betrieb genommenen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage wandelt das anfallende Klärgas in Strom und Wärme um und sorgt damit nicht nur für einen wirtschaftlichen Effekt, sondern leistet einen wichtigen Beitrag zur Erzeugung erneuerbarer Energien und damit zum Umweltschutz.

Um 11 Uhr und um 14 Uhr besteht die Möglichkeit, an einem geführten Rundgang über die Kläranlage teilzunehmen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Zu familienfreundlichen Preisen können Sie einen Imbiss einnehmen. Alle Einnahmen werden dem Weissen Ring e. V. als Spende zugeleitet.

Die Einladung zu diesem besonderen Tag finden Sie hier als PDF-Datei. (09.09.2014)

 

Kanalerneuerung und -instandsetzung in der Pohnsdorfer Straße

Die seit 2013 bestehende Baustelle in der Pohnsdorfer Straße findet in diesen Tagen ihren langersehnten Abschluss. Nachdem die erste Baufirma im vergangenen Jahr Konkurs angemeldet hatte und die Schwesterfirma sich nicht in der Lage sah, den abgeschlossenen Bauvertrag ordnungsgemäß zu Ende zu bringen, war der Baufortschritt in diesem Jahr äußerst erfreulich. Unter Einhaltung aller gesetzten Termine hat die beauftragte Baufirma die Arbeiten ordnungsgemäß durchgeführt.

                                

Am 4. September 2014 wurden mit dem Einmündungsbereich in die Kieler Straße die letzten Asphaltierungsarbeiten durchgeführt. Kurz darauf konnte die Landesstraße wieder zur Durchfahrt freigegeben werden. (09.09.2014)

  

Kanalerneuerung und -instandsetzung in der Bahnhofstraße und der Gasstraße 

Die Bauarbeiten in der Bahnhofstraße schreiten nun zügig voran. Verzögerungen waren zum einen aufgrund des schwierigen Untergrundes entstanden, zum anderen tat sich die bauausführende Firma schwer, die Oberflächen in Baugrubenbreite in der geforderten Qualität wiederherzustellen. Dass dies jedoch möglich ist, hatten die in der Vergangenheit durchgeführten Maßnahmen unter Beweis gestellt. Daher wurden Nachtragsforderungen der Firma aufgrund erschwerter Bedingungen kategorisch abgelehnt, zumal in der Ausschreibung die beauftragten Leistungen präzise beschrieben worden waren. Weder die Stadt Preetz noch der AZV rückten von den Anforderungen an eine ordnungsgemäße Wiederherstellung ab. 

                                                        

Die bauausführende Firma hat sich schließlich dazu durchgerungen, die kostenneutrale Wiederherstellung der gesamten Straßenfläche im erneuerten Kanalbereich unter Verwendung neuen Pflasters anzubieten. Dies hat für alle Beteiligten seinen Nutzen: Der AZV und damit der Gebührenzahler trägt - wie vom Gebührenrecht gefordert - nur die tatsächlich durch die Baumaßnahme verursachten Kosten, die Stadt Preetz und damit der Bürger erhält ohne Belastung der Anlieger eine neue Oberfläche der Straße und die Baufirma vermeidet eine Abschnitt für Abschnitt wiederkehrende Diskussion um die Qualität der ausgeführten Pflasterarbeiten. (01.09.2011) 

 

Kanalerneuerung und -instandsetzung in der Bahnhofstraße und der Gasstraße

Auf ihrer Sitzung am 22. Februar 2011 haben sich die Stadtvertreter gegen das Votum der Anlieger gestellt und eine vollständige Erneuerung der Straße abgelehnt. Lediglich die Fahrbahn soll komplett erneuert werden, Gehwege und Beleuchtung jedoch nicht. Allerdings konnten die Parteien sich noch nicht auf einen Gesamthaushalt verständigen, so dass auch die Ausschreibung der Baumaßnahme seitens der Stadt Preetz noch immer nicht erfolgen kann. Dies wird im Endeffekt dazu führen, dass die Arbeiten des 1. Bauabschnitts nicht wie geplant bis zum Winter 2011/2012 abgeschlossen werden können. Die Haushaltsberatungen der Stadtvertretung sollen nach Wochenfrist am 1. März 2011 fortgesetzt werden. (24.02.2011)

 

Kanalschaden in der Pohnsdorfer Straße

Unter der Pohnsdorfer Straße ist ein mehrere Kubikmeter großer Hohlraum entdekt worden. Die Straße wurde daher in dem Gefahrenbereich sofort halbseitig gesperrt. Grund für den fehlenden Unterbau ist ein Schaden in der querenden Regenwasserleitung, welche die Regenwasservorbehandlungsanlage Glindskoppel mit dem Postsee verbindet. Die Erneuerung dieser DN-800-Beton-Leitung war im Rahmen des - vom Land inzwischen verschobenen - Ausbaues der Pohnsdorfer Straße vorgesehen. Das Loch im Scheitel des Regenwasserkanals ist allerdings neu und erfordert eine sofortige Leitungserneuerung in diesem Bereich, da ansonsten die Gefahr eines Straßeneinbruches besteht. Die Bauarbeiten sind inzwischen in vollem Gange. (22.02./03.03.2011)

 
Dichtheitsprüfung von Hausanschlussleitungen 

Das Thema Dichtheitsprüfung von Hausanschlussleitungen bewegt seit geraumer Zeit die Gemüter. Der Eigentümer eines Abwasserkanals oder einer Hausanschlussleitung hat die gesetzliche Pflicht, seine Anlage nach den Regeln der Technik instandzuhalten. Dazu gehört auch die Überprüfung der Dichtheit der Anlage, welche naturgemäß wichtige Eigenschaft einer Abwasserleitung sein sollte. 

Die technischen Anforderungen an die Grundstücksentwässerungsanlagen sind in der DIN 1986 Teil 30 formuliert, welche auch Fristen für eine Dichtheitsprüfung enthält. Nach dieser DIN-Vorschrift sind alle Hausanschlussleitungen bis zum Jahr 2015 zu untersuchen.

Mit Bekanntmachung vom 5. Oktober 2010 hat das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Schleswig-Holstein diese DIN-Vorschrift mit einigen Änderungen als verbindlich anzuwendende Regel der Technik eingeführt. Wichtigste Abweichung von der DIN-Norm ist die Verlängerung der Untersuchungsfristen bis 2025. Die aktuelle Fassung der Einführungsbekanntmachung mit diversen Details finden Sie hier: Einführung der DIN 1986 Teil 30 "Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke - Instandhaltung" als allgemein anerkannte Regel der Technik. (11.11.2010)

 

 Kanalerneuerung und -instandsetzung in der Bahnhofstraße und der Gasstraße

Der Zustand der Kanalisation in der Bahnhofstraße und der Gasstraße erfordert umfangreiche Instandsetzungs- und Erneuerungsarbeiten. Der Schmutzwasserkanal und die zugehörigen Hausanschlusskanäle können durch geeignete Sanierungsmaßnahmen erhalten werden. Der Regenwasserkanal ist über weite Strecken zerstört und muß - teilweise in größerem Durchmesser - dringend erneuert werden. Gleiches gilt für die Regenwasseranschlusskanäle. 

Die Bauarbeiten sollen in zwei Bauabschnitten in 2011 und 2012 durchgeführt werden. Der erste Bauabschnitt umfasst die Bahnhofstraße sowie die Gasstraße bis zur Kreuzung Am Alten Amtsgericht. Der zweite Bauabschnitt in 2012 betrifft dann den südlichen Teil der Gasstraße ab der Kreuzung Am Alten Amtsgericht bis Kronsburg. 

Den Anliegern des ersten BA möchte der AZV im Rahmen einer Anliegerversammlung die Gelegenheit geben, sich über die geplante Baumaßnahme umfassend zu informieren. Die Versammlung findet am Mittwoch, den 17. November 2010 um 19 Uhr in der Aula der Wilhelminenschule statt. Nähere Informationen finden Sie hier.  (04.11.2010)

 Kanalerneuerung in der Wilhelm-Raabe-Straße

Bei der Inspektion des Mischwasserkanals in der Wilhelm-Raabe-Straße sind Schäden festgestellt worden, die umgehend beseitigt werden müssen. Der Mischwasserkanal wird daher in Länge einer Haltung - das ist die Strecke zwischen zwei Schächten - erneuert. Aus diesem Grund wird es ab Donnerstag, den 28.10.2010 für ca. vier Wochen zu Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs zwischen der Theodor-Storm-Straße und der Hebbelstraße kommen. Eine Vollsperrung der Straße wird aber voraussichtlich nicht erforderlich werden, der Verkehr wird ohne Ampel an der Baustelle vorbeigeführt.  (26.10.2010)

 Punktuelle Kanalinstandsetzungen in den Straßen Am Krankenhaus und Hufenweg

In der Zeit vom 18. bis 22. Oktober 2010 werden in den o. g. Straßen punktuelle Kanalinstandsetzungen durchgeführt. Im Hufenweg ist für diese Zeit eine zusätzliche Ampel vorgesehen. Für die daraus resultierenden Beeinträchtigungen bitten wir um Verständnis. (15.10.2010)

Kanalinstandsetzung am Feldmannsplatz 

In der Straße Feldmannsplatz wurden Schäden am Schmutz- und Regenwasserkanal festgestellt. Aus diesem Grund wird die Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Vollsperrung wird in dem Bereich zwischen der Kührener Straße und der Löptiner Straße / Ecke Kronsburg eingerichtet. Die Bauarbeiten beginnen am 14. Juni und enden voraussichtlich am 31. Juli 2010.  

Die Erneuerung der Haltung im Regenwasserkanal - eine Haltung nennt man die Kanalleitung zwischen zwei Schächten - erfolgt dabei in einem größeren Durchmesser, so dass auf diese Weise auch ein hydraulischer Engpass beseitigt werden kann.  (10.06.2010)

 Kanalsanierung / -instandsetzung im Ihlsol 

Bei der Kamera-Untersuchung des Schmutzwasserkanales in der Straße Ihlsol wurden drei Schäden festgestellt, welche umgehend zu beseitigen sind. Eine Schadstelle kann ohne Aufgrabung repariert werden, indem  mit Hilfe eines ferngelenkten Roboters eine sogenannte Edelstahlmanchette von innen in den Kanal eingesetzt wird. Zwei weitere Schäden erfordern ein Aufgraben der Straße bis zu einer Tiefe von fünf Metern. Die  Tiefbauarbeiten werden in der Zeit zwischen dem 10. und 17. April 2010, also komplett in den Schulferien, erfolgen. Hierfür ist die Vollsperrung der Straße im nördlichen Bereich erforderlich. Die Umleitung erfolgt über den süd-westlichen Teil der Straße, welcher entlang der Bahnstrecke verläuft. Ab Sonntag, 18. April 2010, wird die Straße wieder durchgehend befahrbar sein.  (08.04.2010)

 Wasserrohrbrüche im Stadtgebiet

Aufgrund der anhaltend niedrigen Temperaturen kommt es im Stadtgebiet Preetz vermehrt zu Wasserrohrbrüchen. Sollten Sie eine Straßenüberflutung oder abgesackte Straße mit Wasseraustritt beobachten, informieren Sie bitte die zuständigen Stadtwerke Kiel unter der Rufnummer 0431 / 594-01. (15.01.2010)

 Kanalsanierung /-erneuerung in der Kührener Straße:  

Die Kanalsanierungs- und -erneuerungsarbeiten in der Kührener Straße kommen gut voran. Der erste Bauabschnitt bis zur Einmündung Lindenstraße ist termingerecht fertiggestellt worden. Der nächste Abschnitt - bis etwa Imkerstraße - soll noch vor dem Jahreswechsel abgeschlossen werden. Sofern das Wetter mitspielt, ist der Abschluss der Kanalbauarbeiten bereits für Mai 2010 geplant. (15.12.2009)

 Kanalsanierung im Moorweg: 

Im Zuge notwendiger Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten an der Schmutz- und Regenwasserkanalisation in der Straße Moorweg kann es in beiden Richtungen bis ca. Mitte August 2009 zu Behinderungen kommen. Ab Mitte Juli wird für ca. drei Wochen eine Vollsperrung des Moorweges eingerichtet. Der genaue Termin der Sperrung wird frühzeitig in der örtlichen Presse und an dieser Stelle bekannt gegeben. Die Sanierung der Straßenoberfläche wird dann - haushaltstechnisch bedingt - im Jahr 2010 durch die Stadt Preetz durchgeführt. (09.06.2009)

 Kirchsee: Behinderung auf dem Uferwanderweg 

Aufgrund notwendiger Instandsetzungsarbeiten an der Regenwasservorbehandlungsanlage am Ostufer des Kirchsees kann es ab Dienstag, 2. Juni 2009, auf dem Uferwanderweg zwischen Kirchseepark und Campingklause zu Behinderungen durch Baufahrzeuge kommen. Um Verständnis für die Beeinträchtigungen und gegenseitige Rücksichtnahme wird gebeten. (09.05.2009)

Kanalbeschädigung in der Schellhorner Straße:

Am 28. Januar 2009 wurden bei den Kanaluntersuchungen, welche den Seismischen Messungen vorangehen, Schäden am Schmutzwasserkanal in der Schellhorner Straße festgestellt. Offensichtlich hat hier ein Versorgungsunternehmen beim "Schießen" von Versorgungsleitungen unfreiwillige Treffer gelandet: An mehreren Stellen wurde der Hauptkanal getroffen.

 

 

 

 

 



Um einen Zusammenbruch der Leitung zu verhindern, wurde noch am gleichen Tag eine Fachfirma mit der Reparatur beauftragt. Die Arbeiten wurden bereits begonnen. Zwischen der Kreuzung Wakendorfer Straße und der Einmündung Mühlenberg muss die Schellhorner Straße auf einer Länge von ca. 50 m halbseitig gesperrt werden. Für die daraus resultierenden Beeinträchtigungen bittet der AZV um Verständnis. (29.01.09)

Ein weiterer Schaden ist am 6. Februar im Einmündungsbereich des Hufenwegs vor der Shell-Tankstelle entdeckt worden. Hier liegt der Kanal lediglich 1,30 m tief, so dass sofortiges Handeln erforderlich wird. Die Bauarbeiten werden am Montag, den 9. Februar 2009 beginnen. Nennens-werte Beeinträchtigungen des Verkehrs werden aus dieser Maßnahme jedoch nicht erwartet. Der Schadensverursacher ist ermittelt und wird die Reparaturkosten tragen. (09./ 23.02.09)

Seismische Messungen: 

Im Auftrag der RWE Dea AG führt die Firma DMT zur Zeit in Preetz und den umliegenden Gemeinden seismische Messungen durch, um auf diese Art Erdöllagerstätten im Untergrund zu lokalisieren. Dabei wird durch schweres Gerät - mobile Fahrzeuge, welche den Untergrund zum Vibrieren bringen (s. Foto) - Schallwellen erzeugt. Die von den Gesteinsschichten zurückgeworfenen Schallwellen werden über eine Vielzahl von Geophonen (Erdmikrophonen) registriert und aufgezeichnet. Aus den Messergebnissen lassen sich genauere Rückschlüsse auf vorhandene Erdöllagerschichten ziehen.

Um sicher zu gehen, dass die zum Teil direkt unter den Viobrator-Fahrzeugen liegenden Abwasserkanäle keine Beschädigungen erleiden, werden diese mit Hilfe eines Kamerawagens vor und nach den Messungen untersucht.

Ein erster Versuch hat am 20. Januar 2009 stattgefunden, die eigentlichen Messungen sind für die 5. und 6. KW vorgesehen. (20.01.09)

   

Birkenweg: 

Das letzte Teilstück der Kanalsanierungs- und erneuerungsarbeiten zwischen Imkerstraße und Kührener Straße ist inzwischen fertiggestellt worden. Die Baumaßnahme war nach einigen Wochen zügiger Bautätigkeit in Verzug geraten, weil die erforderlichen Druckprüfungen einiger bereits fertiggestellter Haltungen (Eine Haltung ist ein Kanalabschnitt zwischen zwei Schächten.) ergeben hatten, dass die Leitungen nicht dicht waren. Alle technischen Versuche, das „Leck“ zu finden, schlugen fehl. So entschloss sich die bauausführende Firma Jan Stoltenberg Baugesellschaft mbH in Abstimmung mit dem AZV Preetz zur „letzten“ Möglichkeit: Der Kanal wurde wieder freigelegt und mit Wasser befüllt, um so die undichten Stellen optisch ermitteln zu können. Das Resultat war ein Herstellerfehler! Diverse Rohrstücke waren an den werkseitig angebrachten Transporthaken undicht und mussten nun auf Kosten des Herstellers erneuert wurden. Vor dem Hintergrund dieser Schwierigkeiten ist es beachtlich, dass der Fertigstellungstermin nicht überschritten wurde.

Cathrinplatz:

Am Freitag, den 25. Juli 2008, wurde der neugestaltete Cathrinplatz eingeweiht. Damit hat eine sehr umfangreiche, das Stadtbild in besonderem Maße prägende Baumaßnahme ihren Abschluss gefunden. Dass sich unter dem schön gestalteten Cathrinplatz verschiedene abwassertechnische Bauwerke befinden, bleibt dem Bürger weitgehend verborgen. Das gesamte Niederschlagswasser des Platzes wird in einer Regenwasserbehandlungsanlage von Schmutz gereinigt und dann an der alten Post vorbei dem Hauptkanal in der Bahnhofstraße zugeführt. Auch die Schmutzwasserbeseitigung erfolgt über diese Trasse. Das Besondere bei der Leitungsführung: Aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse neben dem denkmalgeschützten Postgebäude wurde die Schmutzwasserleitung in der - größeren -  Regenwasserleitung „aufgehängt“, so dass mit einem Rohrvortrieb zwei Kanäle verlegt werden konnten. Die Entflechtung der Leitungen geschieht in der Bahnhofstraße. Das Niederschlagswasser wird in den Kirchsee eingeleitet, das Schmutzwasser zur Reinigung der Kläranlage zugeführt.

Feuerwehrgerätehaus:

Inzwischen abgeschlossen sind die Kanalbauarbeiten für das neue Feuerwehrhaus. Die Firma Claus Alpen hat die Kanalanlagen in hervorragender Qualität abgeliefert. Alle weiteren Bautätigkeiten betreffen den Hochbauteil und werden von der Stadt Preetz betreut.

 

Letzte Aktualisierung: 1.12.2016

 

 

 

 

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