Verbandsentwicklung

Der Abwasserzweckverband wurde zum 1.1.2004 gegründet. Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung des Verbandes seit seiner Gründung.

Gebühren

Die Schmutzwassergebühr wurde in den 11 Jahren einmal erhöht. Sie betrug je m³ bezogenen Frischwassers

2004 - 2008:     2,88 Euro
2009 - 2015:     3,07 Euro

Bei Einrechnung der Inflation würde die Gebühr heute bei 3,30 Euro liegen. Zieht man in Betracht, dass der Frischwasserverbrauch stetig (im Durchschnitt um 1,5 % pro Jahr) sinkt, ohne dass sich dies kostenmindernd auf die Abwasserbeseitgung auswirkt, wird deutlich, welche wirtschaftliche Anstrengung hinter der nun im 7. Jahr konstanten Schmutzwassergebühr steht: Wäre der rückläufige Verbrauch ebenfalls durch die Gebühr zu kompensieren, hätte diese bereits 2013 bei 3,86 Euro gelegen. Die Differenz wurde durch äußerst kostenbewusstes Planen und Handeln erwirtschaftet.

Die Niederschlagswassergebühr betrug je 50 m² befestigter Grundstücksfläche

2004 - 2007:     27,45 Euro
2008 - 2009:     24,61 Euro
2010 - 2016:     29,87 Euro.

Das entspricht einer derzeitigen Gebühr von rd. 60 Cent je m².

Bei Betrachtung der Gebührenentwicklung ist wichtig, dass die erzielten Einsparungen nicht zu Lasten der Substanz erfolgten. 

Investitionen

Es wurden erhebliche Investitionen getätigt, die zumeist deutlich über den Abschreibungen lagen. Daher hat sich der Wert des Anlagevermögens in den 10 Jahren von 19,9 Mio Euro auf 24,0 Mio Euro erhöht, was sich entsprechend in den Abschreibungen abbildet. Diese stiegen im gleichen Zeitraum von 860 TEuro auf 1,1 Mio Euro pro Jahr. Im Durchschnitt investierte der AZV jährlich 1,2 Mio Euro in seine Anlagen, und zwar in gleichen Teilen in den Bereichen Schmutz- und Niederschlagswasser:

Einen Überblick über die wichtigsten Investitionsmaßnahmen des Verbandes finden Sie hier als PDF-Dokument.

Verschuldung

Gleichzeitig sank die Kreditschuld des Verbandes seit 2004 von 3,25 Mio Euro auf 2,28 Mio Euro zum 31.12.2014. Der nächste Kredit ist zum 31.12.2016 fällig. Dieser wird entsprechend dem Wirtschaftsplan für das Jahr 2016 aus den Finanzmitteln des Verbandes zurück gezahlt, ohne einen Anschlusskredit aufzunehmen. Sollte die erfolgreiche Arbeit des Verbandes wie in den vergangenen Jahren fortgeführt werden, besteht nach heutiger Einschätzung die Chance, sämtliche Kredite mit jeweiliger Fälligstellung in den Jahren 2016, 2021, 2022 und 2029 ohne Folgefinanzierung zurückzuzahlen, sodass der Abwasserzweckverband dann völlig schuldenfrei wäre.

   
  

Dieses ehrgeizige wirtschaftliche Ziel stellt einen wesentlichen Beitrag zur Zukunftssicherung dar. Es entlastet die nachfolgenden Generationen, da alle Gebührenanteile dann für die originären Leistungen der Abwasserbeseitigung verwendet werden können, und nicht für Zinsen aufgewendet werden müssen.

(11.12.2014)

 

 

 

 

 

 

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