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Gebührenentwicklung

Eines der vorrangigsten Ziele des AZV-Preetz ist es, trotz z.T. stark ansteigender Kosten die von Ihnen zu entrichtenden Gebühren unterhalb der Infaltionsrate zu halten. Folgende Entwicklung haben die Gebühren bisher genommen:

Nachdem die Niederschlagswassergebühr 2018 und 2019 um 25 % gesenkt werden konnteund den Bürgern damit Gebührenübeschüsse der vergangenen Jahre zurückgegeben wurden, ist nun erneut das Gebührenniveau der Jahre 2010 bis 2017 erreicht worden. Für die Zukunft wird im Niederschlagswasserbereich mit steigenden Kosten gerechnet, verursacht durch die immer teuerer werdenden Schlammentsorgungen aus den diversen Regenwasserbehandlungsanlagen sowie aufgrund der im Kanalnetz zu tätigenden Investitionen.

Im Bereich der Schmutzwassergebühr wirkt sich die in Planung befindliche neue Kläranlage kostensteigernd aus: Zum einen sind die Altanlagen in der Zeit bis zur Fertigstellung der neuen Kläranlage komplett abzuschreiben, zum anderen arbeitet die Zeit gegen die Gebühr: Es ist zu befürchten, dass die unerwartet hohe Inflation, die Schwierigkeiten bei der Baumaterialbeschaffung sowie die nach langer Zeit wieder ansteigenden Kreditzinsen das Projekt deutlich verteuern werden. Mit der neuen, ab 2022 geltenden Schmutzwassergebühr in Höhe von 3,74 Euro je Kubikmeter Frischwasserverbrauch wird der verkürzten Restnutzungsdauer der Altanlage Rechnung getragen. Welche Auswirkungen der Neubau schlussendlich auf die zukünftige Gebühr haben wird, kann erst nach Vorliegen des Ausschreibungsergebnisses eingeschätzt werden.




16.01.2020 
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